Besitz
Besitz verführt zu Schurkereien.
Das folgende Zitat des Konfuzius dürfte sich vornehmlich auf den Besitz beziehen. Von den „Niedrigdenkenden“ (unweisen Menschen) sagt er:
„Ehe sie erreicht haben, wonach sie streben, bangen sie um den Erfolg. Haben Sie das Ziel erreicht, bangen sie des möglichen Verlustes wegen. Und wenn sie um des möglichen Verlustes wegen bangen, dann gibt es keine Schurkerei, zu der sie nicht fähig wären.“
Übertriebenes Besitzstreben bereitet uns Sorgen und Ängste, um am Ende unsere Integrität zu zerstören. Aus diesen Gründen lehnten viele Weise der Antike in West und Ost Besitz, der über das Notwendige hinausgeht, ab oder standen ihm skeptisch gegenüber. Häufig wurde aber auch die Auffassung vertreten, dass nicht der Besitz als solcher gut oder schlecht sei, sondern dass es davon abhänge, wie man ihn gebrauche. Mit viel Besitz könne man auch viel Gutes tun, war eines der Argumente, das etwa Aristoteles vorbrachte.
____________________________________________________________________________
Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.