Bücher
Auf den Gebrauch von Büchern kommt es an, nicht auf ihren Besitz.
Bei dem griechischen Gelehrten und Philosophen Plutarch lesen wir im Kapitel über die Kindererziehung:
„Was soll ich sonst noch vom Unterricht sagen? Es ist nützlich, wenn nicht notwendig, die Schriften der Alten nicht hintan zu setzen; man soll sie sich anschaffen und gebrauchen, wie der Ackersmann sein Gerät. Nicht der Besitz, sondern der Gebrauch der Bücher ist das Werkzeug der Unterweisung, dort erhält man die Weisheit aus erster Quelle.“
Wer Bücher über praktische Philosophie, Weisheitslehre oder Lebensführung bloß liest und nicht mit ihnen arbeitet, so dass das Gelesene verinnerlicht wird und im täglichen Lebensvollzug Früchte trägt und Spuren hinterlässt, der wird wenig Nutzen aus der Lektüre ziehen. Goethe bemerkte im Alter einmal, „was ein Buch sei, bekümmert mich immer weniger; was es mir bringt, was es in mir aufregt [anregt], das ist die Hauptsache.“
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.