Demokrit
Alles, was gut ist, schenken die Götter den Menschen, wie früher, so auch heutzutage […].
Und Demokrit fährt fort:
„[…] was aber übel, schädlich und unnütz ist, das machen die Götter den Menschen nicht zum Geschenk, weder früher noch heute. Vielmehr sind es diese selbst, welche sich an derartiges heranmachen, aufgrund ihrer geistigen Blindheit und ihres Unverstandes.“
Schon zweihundert Jahre vor Demokrit lässt Homer den Göttervater Zeus sich beklagen, dass die Menschen erlittenes Leid stets den Göttern anlasten, während sie selbst es sind, die sich durch ihre Vorstellungen und Lebensweise das Leid zufügen. Auch Konfuzius lehrte, dass der Weise Unglück in Glück zu verwandeln vermag, und Sokrates, dass es für einen guten, tugendhaften Menschen kein Unheil gebe. Die Weisheit ist eine „innere Burg“, die kein Schicksalsschlag erobern kann, wenn sie fest gefügt auf richtigen und tragfähigen Werten beruht.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.