Platon
Bringe vor allem aber diese Gleichmäßigkeit der Stimmung in Dir zur Herrschaft; denn daran fehlt es Dir in erstaunlichem Maße.
Das war der Rat des Platon (427-347 v. Chr.) an den König Dionysios von Syrakus. Platon hatte die Vorstellung, die Seele sei ein „vielköpfiges Ungeheuer mit vielen teils zahmen, teils wilden Köpfen“. Aufgabe einer gelingenden Lebensführung sei es, die zahlreichen Seelenkräfte untereinander und mit dem ganzen Menschen in Harmonie zu bringen, so dass sie sich gegenseitig nicht schädigen, sondern stützen und stärken. Gelinge dies, so sei die Seele gesund, schön, glücklich und in sich ausgeglichen. Dann bewahre man in guten wie in schlechten Zeiten eine Grundstimmung ruhiger, heiterer Gelassenheit, die einem die Kraft gibt, in jeder Situation bei sich zu bleiben, besonnen zu reagieren, jede Herausforderung zu bestehen und sich am Leben zu erfreuen.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.