Thich Nhat Hanh
Auch Buddhas und Bodhisattvas leiden. Der Unterschied zwischen ihnen und uns ist der, dass sie ihr Leiden in Freude und Mitgefühl zu verwandeln wissen.
Thich Nhat Hanh fährt fort und beschreibt einen heilsamen Umgang mit Leiden:
„Wie gute ökologisch orientierte Gärtnerinnen und Gärtner unterscheiden sie nicht zugunsten von Blumen und gegen Abfall. Sie verstehen es, Abfall in Blumen zu verwandeln. Versuche nicht, dein Leiden loszuwerden. Berühre es! Schau ihm ins Auge, und deine Freude wird an Tiefe gewinnen. Du weißt: Leiden und Freude sind beide unbeständig. Erlerne die Kunst, Freude zu entwickeln! Wenn du derart übst, erlangst du die Einsicht, dass Leiden und Glück zusammengehören. Hast du dieses Stadium erreicht, so ist deine Freude nicht länger zerbrechlich. Sie ist zu wahrer Freude geworden. Du hast Wohlsein verwirklicht.“
Mit „Wohlsein“ ist das menschenmögliche Lebensglück gemeint. „Bodhisattvas“ sind diejenigen, die nach vollkommener Weisheit bzw. „Buddhaschaft“ (Erleuchtung) streben und im Umgang mit Anderen Güte und Mitgefühl praktizieren.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.