Umsetzung von Weisheit
Keiner kann einen anderen befreien: jeder muss dies für sich allein vollbringen.
Der Ausspruch stammt von dem bedeutenden indischen Philosophen Shankara (8. Jh.), der viel zum Verständnis der antiken indischen Philosophie beigetragen hat. Die Verantwortung für unser Leben liegt immer bei uns selbst. Wir können von außen zahlreiche Anregungen und Impulse erhalten. Dann aber liegt es an uns, diese zu verinnerlichen und zu einem Teil von uns selbst zu machen, indem wir sie mit unseren eigenen Erfahrungen verbinden und tatsächlich praktizieren. So können wir uns Schritt für Schritt ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben erarbeiten und angewöhnen. Mit „Befreien“ meint Shankara vor allem das Freiwerden von falschen Vorstellungen, Ansichten und Meinungen, d. h. wir sollen die Dinge, das Leben und uns selbst so sehen, wie sie sind. Dies ist eine zutiefst philosophische Forderung, die nach indischer Auffassung am Ende zur „Erleuchtung“ und Glückseligkeit führt.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.