Weisheiten des Islams
Sprich nichts, was zu hören weh dir täte:
Weizen erntet nicht, wer Gerste säte!
Der Ausspruch stammt von dem persischen Dichter Muslihuddin Saadi, gest. 1292. Weiter heißt es dort:
„Weislich hat gesprochen ein Brahman:
deine Ehre tust du selbst dir an.
Wo du fluchest, wird man dich nicht segnen;
was du ausgesandt, wird dir begegnen.“
Die fünfte „Gewissheit“, von der Buddha empfahl, dass man sie täglich meditiere, lautete: Dass alles, was du sagst und tust, Folgen hat. In diesem Sinne lautet eine antike Weisheit, die sich teilweise in den altindischen Upanishaden findet, dass man auf seine Gedanken achten sollte, denn sie werden zu Worte, auf die Worte, denn sie werden zu Taten, auf die Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten, auf die Gewohnheiten, denn sie werden zum Charakter, auf den Charakter, denn er ist dein Schicksal. Wir sind das, was wir aus uns machen. Man wird zu dem, was man denkt, sagt und tut. In diesem Sinn ist auch das Zitat von Saadi zu verstehen.
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Nutzen Sie die täglichen "Worte der Weisheit", um fünf Minuten Atem und Geist zu beruhigen, still zu werden und sich auf das Wesentliche Ihres Lebens zu konzentrieren.